Schön, dass du hier bist 🤍

Weil ich weiß wie sich das anfühlt, wenn man nicht mehr weiter weiß.
Nach unserer Kinderwunschreise haben wir es kaum erwarten können. Endlich! Unser erstes Kind. Ich hab mir alles irgendwie so schön und naja, auch eben einfach vorgestellt. Aber definitiv nicht so wie es dann kam 🙈
Bei uns war Schlaf spätestens ab Woche zwei ein großes Thema. Und die starken Gefühle unseres Babys haben wir auch sehr schnell kennengelernt. Ich hab tatsächlich über längere Zeit ständig nach Erklärungen gesucht - Koliken, Zähne, Reflux, Schübe. Ich war beim Osteopathen, bei der Still- und Trageberatung. An irgendwas muss es ja liegen dacht ich mir immer.
Aber ich hab einfach lang nicht kapiert, an was es wirklich liegt und was wir tun können, damit unser Alltag allgemein leichter wird.
Irgendwann hab ich's zum Glück verstanden. Ich hab endlich wirklich verstanden, wer er ist und was er braucht. Ich hab verstanden, dass ich ein sehr sensibles und gefühlsstarkes Baby habe. Eines, das andere Dinge braucht als das was man so kennt. Seit ich das weiß, kann ich auch besser mit Kommentaren von außen wie "was hat er denn schon wieder" oder "der schläft schon wenn er müde ist" umgehen.
Mit unserem zweiten Sohn wollt ich's natürlich dann von Anfang an "richtig" machen. Wie gut, dass ich mich mit den Themen schon auskannte weil auch er in die Richtung wie sein großer Bruder geht. Wenn auch auf etwas andere Art und Weise.
So, und da steh ich nun ☺️
Als zertifizierte gefühlvolle Schlaf- und Familienbegleiterin helfe ich heute Familien, deren Kinder sich eben auch nicht in Standardlösungen pressen lassen. Oder die einen Weg wollen, der nicht pauschal aus dem Ärmel geschüttelt kommt sondern auf ihr Kind und ihre gesamte Situation angepasst ist.
Mein Ansatz: erst verstehen, dann verändern. Sanft und so, dass dein Kind sich dabei sicher fühlt. Damit nämlich keine Tränen als Mittel zum Zweck herhalten müssen.